Segeln in der Bay of Islands

Die erste Etappe unseres Sommer- und Weihnachtsurlaubs führte uns in diesem Jahr nach Paihia in der Bay of Islands. Von Auckland aus erreichten wir das idyllische Städtchen im Norden in dreieinhalb Stunden.

Die Bay of Islands ist ein Paradies für alle Wasserratten. Egal, ob Baden, Schnorcheln, Tauchen, Angeln, Segeln oder Delfin Safari, für jeden ist etwas dabei.

Da ich seit meinem Segelkurs immer nur bei anderen Leuten mitgesegelt bin, wollten wir es einmal auf einem eigenen Segelboot versuchen und mieteten uns eine kleine Jacht für zwei Tage.

Am Morgen des ersten Tages holten wir die Davidson 20 mit dem Namen Tiri in der Marina von Opua ab. Bei strahlendem Sonnenschein, aber recht starkem Wind wurden unsere initialen Pläne direkt durchkreuzt. Bei solch einem Wind sollten wir es lieber etwas ruhiger angehen.

Über den Tag segelten wir mit dem sechs Meter langen Boot mehr oder weniger gekonnt im Zick-Zack in den Gewässern rund um Russell und der Pomare Bay umher, wo uns am Nachmittag ein erfolgreiches Ankermanöver gelang. Am Abend zogen wir dann in die Matauwhi Bay um. Dort machten wir für die Nacht an einer Mooring-Boje fest, die dem Bootsvermieter gehörte.

Bis ans Ufer zu schwimmen war uns zu weit bei dem starken Wind. Deswegen schwammen wir nur zwei Runden um das Boot. Bei dem kalten Wasser auch durchaus ausreichend.

Die etlichen anderen Boote in der Bucht waren alle unbewohnt, sodass wir quasi alleine in der Bucht übernachteten.

Am nächsten Tag machten wir uns auf Umwegen nach Opua zurück und schauten uns dabei das Kreuzfahrtschiff Explorer Dream einmal aus der Nähe an. Dies lag vor der Küste vor Anker während die Passagiere auf Landausflug waren. Von Auckland aus plante es in einer Woche Neuseeland komplett zu umrunden.

Insgesamt haben wir auf unserem kurzen Segeltörn viel gelernt: Wie es sich auf einem Boot lebt. Wie man mit Situationen umgeht, von denen man keine Ahnung hat, was man machen soll und wie unterschiedlich sich verschiedene Boote segeln. Generell waren wir ganz froh, nur eine Nacht gebucht zu haben. Vor dem nächsten Trip sind ein paar Hausaufgaben zu machen.

Delfine haben wir übrigens keine gesehen. So weit hinaus sind wir nicht gekommen.

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