Residents of New Zealand

Mit der Einwanderungsbehörde und dem Einwanderungsberater ist das ja immer so eine Sache. Vor zwei Wochen haben wir Bescheid bekommen, dass unser Antrag auf die Daueraufenthaltsgenehmigung durchgegangen sei und so haben wir Anfang letzter Woche ganz überhetzt unsere deutschen Reisepässe aufs Amt geschickt, damit die dort das Visa einkleben können. Eigentlich dauert das drei Wochen, aber weil wir morgen früh in den Urlaub fahren wollen und dazu die Pässe wieder brauchen, haben sie es ausnahmsweise in 10 Tagen geschafft. Wir haben unsere Flugtickets mitgeschickt und unser Berater hat dann wohl auch noch ein gutes Wort für uns eingelegt. Jedenfalls haben wir heute endlich wieder unsere Pässe in der Hand. War ganz schön knapp, aber gerade noch rechtzeitig. Und was soll ich sagen…

Seit Mittwoch sind wir jetzt offiziell „Residents of New Zealand“!

Also Bewohner. Nicht zu verwechseln mit Citizen, den Staatsbürgern, die nach der Einbürgerung auch einen neuseeländischen Pass bekommen. Das sind wir nicht. Aber wir dürfen jetzt so lange in Neuseeland bleiben wie wir wollen und dürfen auch arbeiten was wir wollen. Bisher waren wir ja an unseren Arbeitgeber gebunden. Jetzt könnten wir theoretisch wechseln. Wollen wir aber nicht. Also praktisch gesehen ändert sich nichts.

Als Willkommensgeschenk für unsere neu erlangte Recidency hat uns meine Kollegin Pineapple Lumps und Jaffa Balls geschenkt. Beides typisch neuseeländische Süßigkeiten. Wir haben im Gegenzug echte deutsche Nussecken gebacken und Bene hat sogar echtes deutsches Dosenbier gekauft. Normales deutsches Flaschenbier (z.B. Becks oder Holsten) wird nämlich hier in Auckland gebraut und nur mit dem deutschen Namen versehen. Zu teuer zum verschicken. Steht auch nur im Kleingedruckten, aber man schmeckt es schon. An deutsches Bier und deutsches Brot kommt halt nicht so schnell jemand ran.

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