Matariki

Matariki ist das Neujahrsfest der Maori, welches um diese Zeit im Jahr gefeiert wird. Feiertag ist dies in Neuseeland jedoch nicht. Woran das genau liegt, darüber kann nur spekuliert werden. Einer der Gründe ist aber sicherlich, dass das Fest nicht auf einen bestimmten Tag fällt, sondern sich über mehrere Wochen erstreckt.

Matariki: Maori-Schnitzkunst

Jetzt, im Winter, fragen sich die Menschen, wann die neuen Pflanzen ausgesät werden sollen. Auch ich habe mich schon gefragt, ob ich langsam die Tomaten ansähen oder lieber noch etwas warten soll. So befragt der gelehrte Maori die Sterne:

Matariki: Sternenhimmel über Neuseeland

In der Mitte des Winters, typischerweise zwischen Ende Juni und Mitte Juli, taucht in Neuseeland am östlichen Horizont eine Gruppe an Sternen auf, die die Maori Matariki genannt haben. Matariki ist dabei die Kurzform von „Ngā mata o te ariki o Tāwhirimātea“ oder „Die Augen des Gotts Tāwhirimātea„. Sobald dieses Sternbild am Himmel erscheint, ist die Zeit gekommen, dass neue Landwirtschaftsjahr anzufangen und die ersten Pflanzen auszusäen.

– Foto vom Sternbild hier einfügen – My apologies, momentan ist es bewölkt, regnerisch und ein Unwetter zieht auf. Bild folgt, sobald die Sterne sich wieder zeigen.

Im Englischen heißt das Sternbild übrigens Pleiades und equivalent dazu im Deutschen Plejaden. Der Sternhaufen besteht aus über 1200 Sternen. Sieben davon sind deutlich heller als die anderen, weswegen das Sternbild auch die Sieben Schwestern genannt wird. Einer ist aber ein veränderlicher Stern, aufgrunddessen das Sternbild manchmal auch nur mit sechs Sternen dargestellt wird.

Interessanterweise heißt der Sternhaufen im Japanischen Subaru. Das klingt verdächtig bekannt, oder? Die Sterne auf dem Logo der Automarke sind doch tatsächlich die gleichen Sterne, deren Ankunft wir hier in Neuseeland feiern! Ist das nicht witzig?

Matariki: Logo der Automarke Subaru

Wäre dieser Fun Fact hier in Neuseeland bekannter, wäre die Automarke sicher noch beliebter! Von meinen Kollegen auf der Arbeit wusste das jedenfalls niemand. Nicht einmal der Kollege, der selbst einen Subaru fährt!

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