Maori Rock Carvings

Über das verlängerte Wochenende zum Auckland Anniversary sind wir mit unserem Van losgezogen. Taupo war unser erstes Ziel.

Der Lake Taupo ist der Kratersee des Taupo Vulkans und gleichzeitig Neuseelands größtes Binnengewässer. Zum Vergleich: Mit 616 km² ist er etwas größer als der Bodensee (536 km²).

Kurz vor 13 Uhr waren wir soweit, mit unserem aufblasbaren Kayak von einem kleinen Parkplatz an der Te Kumi Bay in See zustechen. Bei strahlendem Sonnenschein und beinahe 30 Grad paddelten wir am Ufer entlang. Dank fehlender Wolken hatten wir eine herrliche Aussicht auf die drei Vulkane des nahe gelegenen Nationalparks: Ruapehu, Ngauruhoe und Tongariro.

Kayak am Seeufer des Lake Taupo
Lake Taupo mit den Vulkanen Ruapehu, Ngauruhoe und Tongariro im Hintergrund

Nach etwa einer Stunde erreichten wir die 14 Meter hohen Maori Rock Carvings in der Mine Bay. Die Felsritzungen wurden im Jahre 1980 von dem Maori-Künstler Matahi Brightwell nach dem Vorbild seines Vorfahren Ngatoroirangi fertiggestellt und im letzten Jahr von ihm selbst restauriert.

Die Maori Rock Carvings in der Mine Bay
Die Maori Rock Carvings in der Mine Bay

Nennenswert sind die vielen kleineren Ritzungen und Skulpturen links vom Hauptwerk, welche Wächter und Beschützer des örtlichen Maori-Stamms darstellen.

Kleinere Skulpturen links vom Hauptwerk
Kleinere Skulpturen links vom Hauptwerk

Als wir in der Bucht ankamen, ging es zuerst recht beschaulich zu. Zwei Stehpaddler machten gerade Pause und ein paar kleinere Motorboote lagen in der Bucht. Später kamen dann jedoch ein großes Ausflugsschiff, zwei Jetskis und eine Luxusjacht dazu. Die berühmten Felsritzungen können nämlich nur vom Wasser aus besichtigt werden. Auch gemietete Kayaks trafen vermehrt ein. Wir beschlossen, dass es Zeit war, den Rückweg anzutreten.

Mit kleiner Badepause und Erfrischung im kühlen Nass waren wir gegen 16 Uhr zurück am Parkplatz.

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