Karikari Peninsula

In meinem letzten Beitrag über unseren vergangenen Sommerurlaub möchte ich die Karikari Peninsula und den Küstenabschnitt von dieser bis nach Paihia vorstellen.

Matai Bay & Waikato Bay

Die Matai Bay am Ende der Karikari Peninsula ist 2019 zu Neuseelands schönstem Strand gekürt worden. Angeblich soll es seit dem dort total überfüllt sein. Es waren schon ein paar Leute da, aber meine Vorstellung von überfüllt ist doch eine andere.

Die Matai Bay grenzt direkt an die Waikato Bay. Für mich erscheinen beide Buchten gleich schön, aber aus einem Grund, der sich mir noch nicht ergeben hat, war die Waikato Bay wie ausgestorben.

Mt. Puheke & Puheke Beach

Mt Puheke ist mit 130 Metern einer der wenigen Vulkane im Northland und nahezu die einzige Erhöhung auf der Karikari Peninsula. Nennenswert sind zwei Begegnungen, die wir dort hatten.

Als Erstes haben wir eine Frau gesehen, die uns entgegenkam, als wir nach oben gingen. Später überholte sie uns dann und ging wieder hoch. Als wir fragten, ob sie oben was vergessen hätte, meinte sie, dass sie für einen Marathon trainiert und heute drei oder viermal hoch und runter laufen will.

Und als Zweites begegnete uns ein Auto auf dem Weg nach oben. Dazu muss man sagen, dass der Weg sehr sehr, steil war und auch nicht wirklich aus zwei Spuren bestand. Ich dachte ja, das schafft der nie darauf, aber ich wurde eines Besseren belehrt.

Coca Cola Lake

Rotopokaka ist ein kleiner See ganz am Anfang der Karikari Peninsula, der auch gerne Coca Cola Lake genannt wird. Das liegt daran, dass der See farblich an das beliebte Erfrischungsgetränk erinnert. Eine Geschmacksprobe haben wir allerdings nicht gewagt.

Saint Paul’s Rock

Der Saint Paul’s Rock oder auch Ohakiri liegt in Whangaroa und bietet einen tollen Blick über die Gegend, wenn man den teilweise abenteuerlichen Aufstieg mit Leitern und Ketten geschafft hat. Nichts für Leute mit Höhenangst!

Butterfly Bay

Die Butterfly Bay kann nur fußläufig und auch nur bei Ebbe von der Tauranga Bay aus erreicht werden. Felsformationen, die an die Cathedral Cove auf der Coromandel erinnern, sind einen Abstecher aber durch aus wert! Einen bedeutenden Unterschied gibt es jedoch: Außer uns war nur noch ein anderes Pärchen am Strand!

Matauri Bay – Rainbow Warrior Memorial

Die Marauri Bay ist vor allem durch das Denkmal an die gesunkene Rainbow Warrior bekannt. Das Schiff der Greenpeace hatte 1985 in Auckland angelegt, um sich auf eine Protestfahrt gegen Atombombentests in Französisch Polynesien / Tahiti vorzubereiten. Taucher des französischen Militärs brachten zwei Bomben am Rumpf an und versenkten das Schiff damit. Ein Fotograf, der im Inneren des Schiffs feststeckte, ertrank dadurch. Später wurde das Schiffswrack in die Matauri Bay verfrachtet, wo es ein beliebtes Ziel von Tauchern ist. Der Propeller wurde Teil des Denkmals auf dem Hügel am Ende der Matauri Bay.

Auf den Hügel hochzukommen stellte sich jedoch als schwieriger heraus, als wir zuerst dachten. Am Fuße des Hügels befindet sich ein Campingplatz, aber weder am Eingang noch am Strand befinden sich Schilder, die auf die Existenz des Denkmals hindeuten. Die einzigen Schilder, die dort überall stehen, sagen einem, dass man den Campingplatz ja nicht betreten soll, wenn man nicht dort wohnt. Nach etwas herumfragen fanden wir dann heraus, dass man diesen jedoch betreten muss, um den Anfang des Wegs zu erreichen…

One Comment

  1. Avatar Stephan

    Herrliche Bilder und schöne Strände. Ein Schluck vom Coca Cola Lake hätte aber schon sein müssen

    Gruß aus der Heimat

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