Geldgeschäfte

Dieses Wochenende haben wir uns mal um Geldgeschäfte gekümmert.

Denn es ist so: Das Girokonto, dass ich derzeit habe, ist nur dann kostenlos, wenn man Student ist und unter 26 Jahren. Durch meine Studienbescheinigungen von vor ein paar Jahren, denken die, ich sei noch Student, aber im Januar werde ich doch schon 26 Jahre alt. Dann wäre es immer noch kostenlos, wenn ich einen regelmäßigen Geldeingang hätte. Den ich aber nicht mehr haben werde, wenn ich nicht mehr in Deutschland bin. Und Geld von eigenen Konten hin- und her zuüberweisen lassen die oft nicht gelten. Einen Versuch wäre es zwar wert, aber wenn es doch nicht funktioniert, ist es schon zu spät noch was zu unternehmen. Und wer will schon Kontoführungsgebühren bezahlen für ein Konto, das man nicht mehr benutzt?

Bei Bene sieht es nicht viel anders aus. Auch er bräuchte einen Geldeingang pro Monat, Kreditkartenabrechnungen kann man nur auf Papier haben und dann bräuchte man auch noch ein deutsches Handy, um die TANs zu empfangen. Das will er allerdings nicht behalten, da es ein Prepaid-Tarif hat, bei dem man Straf-Gebühren bezahlen muss, wenn man nicht telefoniert. Und wer will schon Handy-Rechnungen bezahlen für einen Tarif, den man nicht mehr benutzt?

Deswegen haben wir uns nach Alternativen umgesehen, die zudem auch gute Möglichkeiten bieten Geld ins Ausland zu transferieren.

Bisher haben wir nur ein Sparkonto, mit dem man 10 kostenlose Geldabhebungen im Ausland frei hat. Jedoch geben einem die Banken in Neuseeland nur 800 NZD pro Abhebung. Man kommt also nicht allzuweit damit, wenn man ein Auto und andere Dinge davon kaufen will…

Nun haben wir ein Girokonto bei einer Online-Bank gefunden, welches komplett kostenfrei ist und bei dem man sogar im Ausland ohne weitere Gebühren mit der Kreditkarte bezahlen kann. Normalerweise kostet das ja 1 bis 2%. Hinzu kommt, dass man dort kein deutsches Handy mehr braucht, da die TAN nicht über das Handy sondern ein extra Gerätchen läuft. Und zu guter Letzt sind alle Kommunikationen online.

Wir haben jetzt beide dort mal ein Konto eröffnet, uns mit den Postmitarbeitern und dem PostIdent herumgeschlagen und hoffen nun, dass wir nicht doch noch den Haken an der Sache finden.

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Traditionelle Maori-Hütte in einem Besucherzentrum in Rotorua

 

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