Glenorchy & Routeburn Track

Am nordwestlichen Ende des Lake Wakatipus, etwa 50 Kilometer von Queenstown entfernt, liegt das kleine Dorf Glenorchy.

Glenorchy am Lake Wakatipu

Das Interessante an Glenorchy ist der nahe gelegene Startpunkt des Routeburn Tracks. Dieser Wanderweg ist Teil der Great Walks und führt von Glenorchy durch den Mount Aspiring Nationalpark bis hin zum State Highway 94, welcher von Te Anau zum Milford Sound führt.

Der Wanderweg ist 33 Kilometer lang. Für die Strecke werden zwei bis vier Tage empfohlen. Fährt man mit dem Auto über die Straße um die Bergkette herum, sind dies 300 Kilometer, was dank kurviger Landstraßen vier Autostunden dauert.

Am Parkplatz, welcher den Ausgangspunkt für die Wanderung darstellt, befindet sich ein kleines Besucherzentrum, die Routeburn Shelter. Von dort aus überquerten wir dank einer Hängebrücke den Route Burn River. Danach ging es eine ganze Weile durch einen Wald, immer leicht den Berg hinauf. Bene war besonders angetan von dem Reichtum an verschiedenen Moossorten im Wald. Der war aber auch wirklich beeindruckend!

Routeburn Track - Routeburn Shelter

Routeburn Track - Moosüberwachsener Waldboden

Routeburn Track - Freudiger Wanderer

Nach einiger Zeit erreichten wir die Bridal Veil Falls. Leider kommt es auf den Fotos nicht so gut raus, da die Brücke direkt über den Wasserfall führte. Ein Teil war links davon, auf dem Bild zu sehen, der andere Teil rechts von der Brücke. Auch das brausende Rauschen des ins Tal stürzenden Wassers bleibt der Fantasie überlassen.

Routeburn Track - Bridal Veil Falls

Nach einem kurzen, aber steilen Anstieg kamen wir schließlich in die Schlucht des Flusses. Malerisch fließt das türkisblaue Wasser den Berg hinunter. Einfach unbeschreiblich!

Routeburn Track - Türkises Wasser in der Schlucht

Routeburn Track - Türkises Wasser in der Schlucht

Routeburn Track - Türkises Wasser in der Schlucht

Letztlich öffnete sich die Schlucht in eine Gras bewachsene Hochebene, bevor wir schließlich die Hütte in den Routeburn Flats erreichten. Dort gesellten wir uns zu zwei anderen Wanderern, welche die Strecke als geführte Tour mit einem Ranger machten, und aßen unser mitgebrachtes Mittagessen.

Routeburn Track - Grasbewachsene Hochebene

Routeburn Track - Grasbewachsene Hochebene

Eigentlich wollten wir noch weiter bis zur Hütte an den Routeburn Falls gehen. Die Strecke war nur mit einer zusätzlichen Stunde angegeben und lockte mit einem weiteren Wasserfall. Die Rangerin erklärte uns jedoch, dass weiter oben Lawinengefahr herrschte. Da auch das Wetter sich weiter verschlechterte, beschlossen wir, dass dies der Endpunkt unserer Tageswanderung wäre, und wir hier besser umdrehen sollten.

Leider hatten wir keine Zeit, um den ganzen Weg zu gehen. Dennoch war der erste Tag der Wanderung schon sehr beeindruckend. Im Winter würde ich jedoch nicht empfehlen, ohne geeignete Ausrüstung den Sattel zu überqueren. Vielleicht kommen wir irgendwann einmal im Sommer wieder und machen uns auf den viertägigen Weg von Otago ins Fiordland.

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