Farmstay mit Alpakas

Für Bene stand diese Woche ein Kundenbesuch zur Maschinenaufstellung an. Dienstag machte er sich also auf in das tiefste Hinterland drei Autostunden nördlich von Auckland. Die vermeintliche „Firma“ bestand aus einem Paar, sie Zimmerin und er Schreiner, die zusammen auf einer großen Farm leben. Nachdem die irgendwo im Nirgendwo lag, wohnte Bene natürlich auch auf der Farm im schönen Northland. Nach Feierabend hat sein Gastgeber ihn sogar mit zum Jagen genommen, wo er, passend zum gestrigen Thanksgiving, einen Truthahn geschossen hat. Die Vögel leben hier wild und gelten neben Possums und Ratten als Plage. An einem anderen Tag, hatte Bene beim Angeln allerdings weniger Erfolg.

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So zum Spaß halten die beiden sich einige Alpakas und verarbeiten die Wolle zu Decken und anderen Produkten. Die schüchternen Tiere sehen so niedlich aus, dass ich mich ärgere, nicht dabei gewesen zu sein. Bene durfte sie aus der Hand füttern, aber streicheln lassen sie sich eigentlich nicht.

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Züchter suchen immer nach neuen Namen für ihre Tiere, weil irgendwann einfach die Ideen ausgesehen. So wurde Bene gefragt, wie seine Frau heiße, damit man eines der neugeborenen Alpakas nach ihr benennen könne. Als er mit „Isabel“ antwortet, meinte er, dass eines der Alpakas schon „Isabelle“ heiße und fragte nach weiteren Namen… Ende der Geschichte ist, dass das kleine Dunkle jetzt „Erika“ heißt.

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Ich glaube, eines Tages, in nicht allzu ferner Zukunft müssen wir da mal zusammen hinfahren und Alpakas gucken. Die sind ja so niedlich!

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